FEEDBACK

Sie haben Frau R., ihrem Mann und ihrem Sohn ein wunderbares Geschenk gemacht. Ich kann es kaum in Worte fassen. Bevor Frau R. Abschied nehmen musste, hat sie die Broschüre gemeinsam mit ihrem Sohn gelesen, darüber gesprochen und beide haben darin Trost gefunden.
Herr R. hatte es vorgezogen, sie allein für sich zu lesen. Auch ihm gibt sie viel Kraft. Jeden Tag holt er sich einige schöne Erinnerungen daraus vor. Da Frau R. eine sehr innige, langjährige Freundin von mir war, durfte ich inzwischen auch darin lesen und bin sehr gerührt. Sie haben die Erinnerungen so flüssig und lebendig geschildert, dass ich beim Lesen direkt Frau R. vor mir sah und hörte.“

Eine Freundin

„Ich bin so froh, dass meine Mutter am Ende mit so viel Liebe auf Ihr Leben zurückblicken konnte. Es ist nicht immer einfach für sie gewesen, in vielerlei Hinsicht, aber es tröstet mich, all diese liebevollen Gedanken zu lesen. Dass sie sich zum Schluss auf all die guten Dinge fokussieren und buchstäblich in Liebe gehen konnte. “

Eine Tochter

„Das hat mir sehr gut getan, mit Ihnen über all diese Dinge zu sprechen. Ich habe so viel gegrübelt in den letzten Nächten, und jetzt habe ich das Gefühl, ich bin so viel leichter geworden. Nun halte ich diese Mappe in den Händen und ein bisschen ja auch mein ganzes Leben, irgendwie. Ja, ich fühle mich leichter.“

Ein Vater, er starb am nächsten Tag.

„Nachdem meine Frau starb, haben mir viele Freunde Kinderbücher geschenkt, wie man mit Kindern über den Tod redet. Ich fand die meisten eher schlecht, die waren alle so abstrakt. Ich bin froh, dass ich meinem Sohn jetzt auf diese Weise in meinen eigenen Worten ein paar Gedanken hinterlassen konnte. Ich hoffe, dass es ihm vielleicht hilft, so in ein paar Monaten, wenn die große Grübelei anfängt.“

Noch ein Vater, zweieinhalb Wochen vor seinem Tod.

„Die letzten Wochen haben meine Frau und ich viel gestritten. Sie wollte es mir recht machen, aber ich habe immer nur gemeckert. Ich war einfach so unzufrieden mit allem, weil ich so abhängig geworden bin und nichts mehr allein kann. Es war eine wahre Wohltat, mich durch dieses Gespräch mal wieder daran zu erinnern, wie sehr ich sie eigentlich liebe. Und sie mich auch. Es ist ein richtiger Liebesbrief geworden, kann man sagen. Hätte ich nicht gedacht, dass ich das noch mal hinkriege.“ 

Ein Ehemann, unheilbar an Krebs erkrankt.

„Ich hoffe, dass meine Frau, wenn ich nicht mehr bin und wenn sie das hier liest – dass sie sich auf all die wunderschönen Dinge besinnt, die wir gemeinsam erlebt haben. Die ganzen Reisen, die wir gemacht haben, dass sie das nicht vergisst und nicht nur traurig ist.“

Noch ein Ehemann, unheilbar an Krebs erkrankt.

„Ich bin so froh, dass ich Sie getroffen habe! Das hätte ich ja nie gedacht, dass ich so etwas auf der Palliativstation machen kann. Dabei habe ich mich doch erst so gescheut, hierher zu gehen. Mir war es wichtig, dass meine Enkel nicht vergessen, wo Sie herkommen. Dass Sie wissen, was ich im Krieg erlebt habe und was meine Eltern alles geleistet haben, in dieser Zeit, in der wir nichts hatten. Aber dass es auch schön war, trotz allem, das sollen sie auch wissen. Danke, dass Sie so klug nachgefragt haben.“

Eine Großmutter, wenige Wochen vor ihrem Tod.

„Die zwei Mappen sind ein riesiges Geschenk und ein großer Trost für mich und auch für meinen Mann. Gemeinsam dieses Gespräch zu führen, das war für uns beide eine Möglichkeit, aktiv Abschied zu nehmen. Das macht man ja sonst nicht unbedingt, nicht so bewusst. Da rauscht das alles an dir vorbei und plötzlich knallt dir das vor den Kopf, und dann ist es vielleicht schon zu spät.“

Eine Ehefrau eines sterbenden Mannes, kurz vor der Verlegung ins Hospiz.

„Ich danke dir sehr für diese Arbeit. Das ist wirklich toll geworden. Ich habe es meinem Mann zu Weihnachten geschenkt und er hat geweint vor Rührung. Auch die anderen in meiner Familie meinten, dass es sehr authentisch ist und dass da jemand sehr gut zugehört haben muss!“

Eine junge Ehefrau, unheilbar an Krebs erkrankt.

„Das ist wirklich ein Schatz, das kann man nicht anders sagen. Ich denke, die Kinder werden sich richtig freuen darüber. Bestimmt fallen ihnen auch noch mehr Geschichten ein, wenn sie das alles lesen. Das ist ein schöner Gedanke. Ich stelle mir vor, die sitzen alle zusammen, lesen sich das durch und reden über mich. Man sagt doch immer, solange sie über dich reden, bist du nicht richtig tot!“

Eine Mutter und Großmutter, wenige Wochen vor ihrem Tod.